Intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA)

Was ist IRENA?

Der Begriff „IRENA“ steht für „Intensivierte Rehabilitations-Nachsorge“ und ist ein Angebot der Deutschen Rentenversicherung, das Sie nach einer Rehabilitation dabei unterstützt, Ihren Gesundheitszustand weiter zu verbessern und langfristig zu stabilisieren.

Das IRENA-Programm richtet sich an alle Patientinnen und Patienten, die nach einer Rehabilitation weiter an ihrer Genesung arbeiten möchten. Unabhängig davon, mit welcher Diagnose Sie Ihre Reha-Maßnahme erhalten haben – IRENA hilft Ihnen dabei wieder fit für den Alltag zu werden. IRENA bietet Ihnen bis zu 12 Monate Unterstützung nach der Rehabilitation.

Das Programm beinhaltet insgesamt 24 Trainingseinheiten von je 90 Minuten Dauer (neurologisch: 36 Einheiten), die sich jeweils aus 60 Minuten MTT-Training sowie 30 Minuten aktiver Entspannung zusammen setzen.

Ablauf IRENA

Die intensive Rehabilitationsnachsorge vereint durch die Kombination verschiedener Schwerpunktbereiche die in der Rehabilitation angewandten Kernelemente Training, Schulung und Beratung/ Begleitung und ist für alle Indikationen geeignet.

  • Beginn

    Innerhalb von drei Monaten nach Beendigung der Rehabilitationsmaßnahme

  • Abschluss

    Innerhalb von 12 Monaten nach Beendigung der Rehabilitationsmaßnahme

  • Inhalt

    • Obligatorisches ärztliches Aufnahme- und Abschlussgespräch
    • Bis zu 24 Behandlungseinheiten á 90 Minuten in der Gruppe (Neurologie bis zu 36 Einheiten) aus den Bereichen Sport- und Bewegungstherapie, Ernährungsmedizinische Leistungen und/oder Stressbewältigung und Entspannung

Möglichkeiten und Angebote in der Nachsorge

Nach Ihrem Reha-Aufenthalt ist es wichtig, dass Sie weiter an Ihrem körperlichen Fortschritt arbeiten.

Die deutsche Rentenversicherung bietet Ihnen dafür unterschiedliche Möglichkeiten und Angebote:

  • Trainingstherapeutische Rehabilitationsnachsorge (T-RENA)

  • Psychosomatische Rehabilitationsnachsorge (Psy-RENA)

  • Digitale Rehabilitationsnachsorge (Tele-IRENA)