Logopädie

Was ist Logopädie?

In der Logopädie werden im ZaR Münster jegliche Formen von erworbenen Sprach-, Sprech- Stimm- oder Schluckstörungen bei Erwachsenen untersucht und behandelt. Auch sprach- und sprechassoziierte Defizite nach einem Schlaganfall oder einem Schädelhirntrauma wie z.B. Störungen des Rechnens und der Zahlenverarbeitung, Störungen der Schriftsprache oder Lähmungen der Gesichtsmuskulatur werden in der Logopädie diagnostiziert und therapiert.

Des Weiteren unterstützt die logopädische Therapie z.B. auch bei Stimmtransitionen oder bei Stimm- und Sprechschwierigkeiten nach Operationen im Kopf- und Halsbereich.

Therapiemöglichkeiten

Wenn Sie mit einer Heilmittelverordnung (Rezept) für Einzeltherapie zu uns kommen, wird zum Ersttermin eine ausführliche Diagnostik durchgeführt. Daran orientierend werden individuelle Therapieziele erarbeitet und gemeinsam festgelegt. Je nach Bedarf und Grad der Beeinträchtigung werden verschiedene Therapiemöglichkeiten in Bezug auf die für Sie alltagsrelevanten Themen genutzt.

In der Logopädie können zum Beispiel bei sehr schweren sprachlichen oder artikulatorischen Schwierigkeiten auch unterstützende Kommunikationsmittel wie Tablets oder sogenannte Talker zum Einsatz kommen. Außerdem können erlernte Methoden aus der Therapie in sogenannten „in-vivo-Arbeiten“ gemeinsam mit Ihrer Therapeutin in Alltagssituationen geübt bzw. angewandt werden.

Für eine erfolgreiche Therapie ist das Eigentraining zu Hause ein relevanter Faktor, sodass Sie von Ihrer*Ihrem Therapeutin*Therapeuten bei Bedarf ein individuelles Übungsprogramm bekommen und auch Ihre Angehörigen von uns angeleitet werden.

Bei entsprechender Indikation und Verordnung können auch logopädische Intensivtherapiemaßnahmen geplant werden. So z.B. Intensivtherapie bei Aphasie oder Intensivtherapie bei M. Parkinson (z.B. Therapie nach dem LSVT® Loud Konzept).

Als Alternative zum Einzeltraining, bieten wir je nach Bedarf auch Gruppentherapien auf Heilmittelbasis an. Hier können z.B. die bisher erworbenen Inhalte aus der Einzeltherapie unter therapeutischer Anleitung in Kleingruppen angewandt werden. Zudem ist der Erfahrungsaustausch in der Therapiegruppe ein wichtiger Bestandteil der Krankheitsverarbeitung. Im Gruppensetting finden Therapieinhalte nochmal ein anderes Übungssetting und eine andere Relevanz bzw. Anwendung.

Diagnoseverfahren

  • Aachener Aphasie Test (AAT)

  • Aphasie-Check-Liste (ACL)

  • Bielefelder Wortfindungsscreening für leichte Aphasien (BIWOS)

  • Untersuchung neurologisch bedingter Sprech- und Stimmstörungen (UNS)

  • Zahlenverarbeitungs- und Rechentest (ZRT)

  • Dysphagiescreening

  • SpaT® Diagnostik für Sprechapraxien

  • Einzelfalldiagnostik bei Aphasie, Dyslexie und Dysgraphie (LEMO – Lexikon modellorientiert)

Wichtige Informationen

Für eine erfolgreiche Therapie ist das Eigentraining zu Hause ein relevanter Faktor, sodass Sie von Ihrer Therapeutin bzw. Ihrem Therapeuten bei Bedarf ein individuelles Übungsprogramm bekommen und auch Ihre Angehörigen von uns angeleitet werden können.

Bei entsprechender Indikation und Verordnung können auch logopädische Intensivtherapiemaßnahmen geplant werden. So z.B. Intensivtherapie bei Aphasie oder Intensivtherapie bei M. Parkinson (z.B. Therapie nach dem LSVT® Loud Konzept).

Für die logopädische Diagnostik und Therapie benötigen Sie eine ärztliche Verordnung. Diese wird z.B. von Hals-Nasen-Ohren-Ärztinnen bzw. -ärzten,  Allgemeinmedizinern, Neurologen oder Hausärztinnen und -ärzten ausgestellt und im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben von den Krankenkassen übernommen.

Kurzfristige Terminvergabe

Sie haben ein Heilmittel-Rezept? Kommen Sie in das ZaR Münster! Bei entsprechender Flexibilität erfolgt die Terminvergabe innerhalb von drei Tagen. Füllen Sie hierfür gerne unser untenstehendes Kontaktformular aus.

zum Formular